Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Aktuell

Hier finden Sie in chronologischer Abfolge die Änderungen und Neuerungen des Bayerischen Klärschlammnetzes.

27.06.2017: Änderungen in Version 3.17-17

  • Vorgaben der Düngeverordnung 2017 gelten bereits für die Herbstdüngung 2017.
  • Eine Herbstdüngung, nach der Ernte der Hauptfrucht bis 30.09., ist nur noch
    zu einer Zwischenfrucht (inkl. Ausfall-Raps, wenn dieser als Zwischenfrucht stehen gelassen wird) bei Saat bis 15.09.
    oder zu Winterraps bei Saat bis 15.09.
    oder zu Wintergerste nach Getreidevorfrucht bei Saat bis 30.09. erlaubt.
  • Die Stickstoffobergrenzen liegen bei 170 kg Gesamt-N/ha, bei der Herbstdüngung dürfen mit Klärschlämmen (fest und flüssig) maximal 60 kg Gesamt-N/ha und maximal 30 kg NH4-N/ha ausgebracht werden
  • Phosphathaltige Düngemittel wie Klärschlämme dürfen auf hochversorgten Böden (> 20 mg P2O5/100 g Boden) nur noch in Höhe der Phosphatabfuhr durch die Ernteprodukte aufgebracht werden.
  • siehe Neuerungen der DüV 2017 und FAQ: Welches Düngeniveau ist praktikabel (DüV 2017)?

Archiv

Hier finden Sie die schon etwas älteren aktuellen Meldungen in absteigender zeitlicher Reihenfolge.

22.12.2016: Änderungen in Version 3.17

  • Klärschlammanaylse: getrennte Erfassung und Bewertung Schwermetalle und AOX nach Abfallklärschlammverordnung.
  • Bodenanalysen: Überprüfung der Boden pH Werte.
  • Berücksichtigung Analyseintervalle für Kläranlagen mit einer Ausbaugröße < 1000 EW. Nährstoffe und Schwermetalle 24 Monate, auf 48 oder 6 Monate durch KVB änderbar, Berücksichtigung einer Befreiung von regelmäßigen PCB, PCDD/F Untersuchungen im Bayerischen Klärschlammnetz möglich.
  • Bei Balis abgeglichenen Flürstücken können die Informationen zum Feldstück, zu allen Flurstücken dieses Feldstücks und den Schlägen laut aktuellen Flächennutzungsnachweis angezeigt werden..
  • Mindestnährstoffe ()Düngemitteltyp gem. DüMV werden überprüft.
  • Soweit der Landwirt seinen Betriebssitz im Zuständigkeitsbereich eines anderen AELF hat, kannn das Betriebssitz-AELF eine Stellungnahme/Empfehlung zur Voranzeige abgeben. Die Bearbeitung der Voranzeige obliegt aber weiterhin dem AELF, in dessen Zuständigkeitsbereich die Flächen liegen.
  • Voranzeigen: Vorschau auf die Prüfergebnisse der Ämter.
  • siehe Änderungen KSN 2017)

23.03.2016: Änderungen in Version 3.16-14

  • Klärschlammanalyse: pH und TS nur noch bei Nährstoff- und Schwermetallanalysen notwendig..
  • Eingabe der Deklarationsparameter alternativ in mg/kg.
  • Import von Analysen an Laborvorgaben angepasst: Kurzdokumentation zu den Dateiformaten.

01.02.2016: Änderungen in Version 3.16

  • Düngemittelverordnung 2012 und Düngemittel Deklaration wurden ins Klärschlammnetz integriert.
  • PFT Untersuchungsintervall kann auch auf 24 Monate verlängert werden (bisher 12/36 Monate)
  • Die Startseiten wurden an das Erscheinungsbild des LfU angepasst.

30.09.2015: Änderungen in Version 3.15.b24

  • Benutzer können ihre persönliche E-Mail Adresse hinterlegen. Soweit Sie möchten, informieren wir Sie gelegentlich über Neuerungen des Klärschlammnetzes..

03.08.2015: Änderungen in Version 3.15.b19

  • Kläranlagen finden unter Auswertungen und Infos eine Liste derjenigen Beauftragten Dritte, die aktuell einen Zugriff auf die jeweilige Kläranlage haben. Diese können dann Voranzeigen für die Kläranlage stellen..

29.07.2015: Änderungen in Version 3.15.b18

  • Kreisverwaltungsbehörden können bis zu zwei zusätzliche E-Mail Adressen hinterlegen lassen. Erinnerungs-Mails werden an alle 3 Adressen gesendet. Bitte bei Bedarf E-Mail Link auf KVB-Hauptseite nutzen.
  • Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sehen unter "Liste der Voranzeigen und Lieferungen" auch die Lieferscheine der Landwirte mit Sitz im Zuständigkeitsbereich des AELF. Die Bearbeitung der Voranzeigen erfolgt aber wie bisher durch das AELF, in dessen Zuständigkeitsbereich die zu beschlammenden Flächen liegen.

10.07.2015: Änderungen in Version 3.15.b13

  • Die zuständige KVB kann nun Bearbeitungshinweise zu einer Kläranlage hinterlegen (z.B. Befreiung von Untersuchungspflichten bei kleinen Anlagen, zusätzliche Untersuchungspflichten). Diese Hinweise werden ausschließlich der bearbeitenden KVB bei einer Voranzeige angezeigt. Die EIngabe der Bearbeitungshinweise erreichen Sie unter dem Punkt "Kläranlagen mit PFT Untersuchungsintervallen und KVB Hinweisen".

15.06.2015: Änderungen in Version 3.15

  • Systemumstellung: Java auf Version 8, Oracle auf Version 12.
  • Voranzeigen werden nicht mehr rückwirkend zum Monatsersten gestellt, das Ende des beantragten Ausbringungszeitraumes kann angepasst werden.
  • Flurstücke, die aufgrund von Bioabfallaufbringung temporär gespertt sind, werden beim Stellen einer Voranzeige markiert.
  • Import von Klärschlammanalysen wurde überarbeitet und ist jetzt auch für Beauftragte Dritte möglich. Siehe Handbuch.
  • Import von Bodenanalysen ist jetzt auf Basis der FID möglich. Siehe Handbuch.
  • Auch das AELF sieht in der Bearbeitungsmaske einer Voranzeige die Einhaltung der Höchstmenge.
  • Das Bearbeitungsdatum KVB und AELF für Voranzeigen wird angezeigt.

02.12.2014: Änderungen in Version π - 3,14

  • Das Klärschlammnetz im neuen Design - die Bedienungselemente bleiben aber am gewohneten Platz.
  • Das Benutzerhandbuch wurde komplett überarbeitet - schauen Sie mal rein.
  • Kreisverwaltungsbehörden sehen die laufenden Voranzeigen und können den genehmigten Ausbringungszeitraum verlängern.
  • Bis zu 3 Analysen (Nassschlamm, entwässerter Schlamm, weiterer Schlamm) je Kläranlage möglich.
  • Unter "Auswertungen, welche Untersuchungen stehen an" wird die Art des Schlamms gelistet.
  • Landwirte können durch Kläranlagenbetreiber und Beauftragte Dritte zur besseren Übersicht deaktiviert werden.
  • MKLA können Klärschlammanalysen exportieren.
  • Filtermöglichkeit nach Kläranlage für MKLA und Kreisverwaltungsbehörden in der Liste der Voranzeigen und Lieferungen.
  • Detaillierte Überprüfung und Plausibilisierungvon Analysewerten direkt nach der Eingabe.
  • Erweiterte Prüfung der Düngevorgaben für AELF.
  • Prüfung auf mehrfache Anlage ener Bodenuntersuchung.

11.10.2014: Änderungen in Version 3.13

  • Unter Auswertungen sind die aktuell zur Bodenprobenahme berechtigten Personen recherchierbar.

15.09.2014: Änderungen in Version 3.12a

  • Unter bestimmten Bedingungen ist es möglich den Zeitraum für PFT Untersuchungen von 12 auf 36 Monate zu verlängern. Ihre zuständige KVB informiert Sie über die Vorgehensweise.

29.07.2014: Änderungen in Version 3.12

  • Überprüfen Sie Ihre Benutzerangaben; ist Ihre Mailadresse korrekt hinterlegt?
    Nach dem Anmelden am System sehen Sie auf der Startseite unten Ihre wesentlichen Angaben zu Adresse und E-Mail. Falls Änderungen notwendig sind, klicken Sie bitte auf den E-Mail Link und teilen Sie uns die Änderungen mit. Bitte den Betreff nicht ändern, um eine schnelle Bearbeitung zu erleichtern.
  • Detaillierte Überprüfung der Höchstmengen für alle Einzelflächen beim Stellen einer Voranzeige.
    Bei Überschreitungen werden die Einzelflächen aufgelistet. Gründe sind oft Mehrfachbeschlammungen einzelner Flurstücke oder Flächenkorrekturen.
  • KVB: Detaillierte Auflistung der Gültigkeit der einzelnen Klärschlamm Analysen in der Bearbeitungsmaske, auch für PFT
    Es werden alle benötigten Analysen einzeln aufgelistet und zu jeder Analyse wird angezeigt. ob überhaupt eine Analyse vorliegt, von welchem Datum sie ist und ob alle Grenzwerte eingehalten werden.
  • KLA/MKLA erhalten eine E-Mail bei geändertem Ausbringungszeitraum oder wenn Auflagen seitens der Ämter eingetragen wurden.
    Maßnahmen der Ämter können nicht mehr übersehen werden, aber achten Sie darauf, dass Ihre richtige E-Mailadresse hinterlegt ist.
  • Mail an KVB und Anzeige wenn die Frist zur Bearbeitung von Voranzeigen in den nächsten Tagen abläuft.
  • Anzeige von Feldstück(en) in der Liste der offenen Voranzeigen.
  • Wir haben unsere FAQs aktualisiert - schauen Sie mal rein.

17.04.2014: Auflagen durch Ämter

Beim EInsatz älterer Browser (IE 9) wird die maximale Zeichenanzahl nicht begrenzt. Wir haben eine Überprüfung und Fehlermeldung eingebaut. Zusätzlich wurde die maximale Zeichenanzahl auf 350 erhöht.

03.04.2014: Änderungen in Version 3.11

  • Einkürzung des Ausbringungszeitraums in Bezug auf Analysengültigkeit Schwermetalle
    Klärschlamm-Analysen im Lieferschein werden nur angezeigt, wenn diese über den gesamten Ausbringungszeitraum gültig sind. Bei neuen Voranzeigen erfolgt eine Anpassung anhand der Gültigkeit der Nährstoffanalyse. Nun wird zusätzlich der Ausbringungszeitraum automatisch am Anfang oder Ende eingekürzt, wenn die Parametergruppen Schwermetalle nicht vom ersten Tag des geplanten Ausbringungszeitraums bzw. nicht bis zum letzten geplanten Ausbringungsdatum gültig sind. Liegt keine gültige Analyse vor, kann der Ausbringungszeitraum nicht korrigiert werden.
  • Einkürzung des Ausbringungszeitraums durch AELF
    Aufgrund düngerechtlicher Vorgaben haben die AELF jetzt die Möglichkeit, den Ausbringungszeitraum zeitlich einzukürzen. Dafür sind in der Bearbeitungsmaske entsprechende Datumsfelder installiert. Bitte * beachten.
  • Textfeld für Auflagen seitens der Ämter
    AELF und KVB können Auflagen zur Klärschlammausbringung vorgeben, indem sie diese in die Textfelder in ihrer Bearbeitungsmaske eintragen. Bitte * beachten.
  • Kennzeichnung *
    Ein * in den Übersichtslisten weist darauf hin, dass eine Auflage durch ein Amt eingetragen oder eine Kürzung des Aufbringungszeitraums durch das AELF vorgenommen wurde. Detaillierte Infos finden Sie im Statusfenster.
  • Hinweise zu Teilflächen
    Die Hinweise im Textfeld "Teilfläche (Kommentar)" in den Voranzeigen wird dem AELF und der KVB bei der Antragsbearbeitung angezeigt.
  • Kläranlagenstatistik
    Unter Auswertungen/Kläranlagenstatistik wurde zusätzlich der Regierungsbezirk aufgenommen.
  • Flurstücksperrungen
    Gesperrte Flurstücke werden beim Stellen einer Voranzeige deutlich markiert.

04.12.2013 Hinweise zur Systemumstellung auf Version 3.0

  • Flurstücksauswahl in einer Voranzeige:
    Neue Voranzeige / Wohin soll der Klärschlamm: Die Flächenauswahl erfolgt wie bisher entweder über die Flurstücke (im oberen Bereich) oder über FID (im unteren Bereich). Bei farblichen Markierungen gilt: grau: Flurstück heuer bereits verwendet, rot: offene Voranzeigen zu Flurstück vorhanden! Flurstücke, zu denen offene Voranzeigen vorliegen, die älter als 28 Tage sind, können nicht verwendet. Eine Anmeldung, beispielsweise mehrerer Teilflächen innerhalb von 28 Tagen bleibt dadurch möglich.
  • Ausbringungszeitraum in einer Voranzeige:
    Die Ausbringungszeiträume werden je nach Gültigkeit der Nährstoff- und Schwermetallanalysen automatisch eingekürzt, damit die Analysenergebnisse in der Voranzeige dargestellt werden.
  • Vollziehen von Voranzeigen:
    Offene Voranzeigen, bei denen der angegebene Aufbringungszeitraum überschritten ist, erhalten im Status-Icon ein rotes Ausrufezeichen als Aufforderung, den Lieferschein schnellstens zu bestätigen oder zurück zu ziehen.
  • Bearbeitungszeit der Kreisverwaltungsbehörden in Bezug auf Voranzeigen:
    Den Kreisverwaltungsbehörden sind Ausbringungen 14 vorab anzugeigen. Die KVB hat 14 Tage Zeit, Ihre Voranzeigen zu bearbeiten. Erfolgt in dieser Zeit keine Freigabe, so wird die Voranzeige am 15. Tag abends automatisch vom System freigegeben, sofern das zuständige AELF nicht gesperrt hat.

14.06.2013: Hinweis zur Beauftragung Dritter bei der Verwertung von Klärschlamm

im Zusammenhang mit der Beauftragung Dritter bei der Verwertung von Klärschlamm weist das LfU auf § 22 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) hin:

"Die zur Verwertung und Beseitigung Verpflichteten können Dritte mit der Erfüllung ihrer Pflichten beauftragen. Ihre Verantwortlichkeit für die Erfüllung der Pflichten bleibt hiervon unberührt und so lange bestehen, bis die Entsorgung endgültig und ordnungsgemäß abgeschlossen ist. Die beauftragten Dritten müssen über die erforderliche Zuverlässigkeit verfügen."

Wir bitten die Kläranlagenbetreiber in ihrer Eigenschaft als zur Verwertung von Klärschlamm Verpflichtete, diese Vorgaben zu beachten und entsprechende Sorgfalt bei der Auswahl von beauftragten Dritten walten zu lassen.

Bei der Durchführung des Lieferscheinverfahrens gemäß § 7 der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) im Bayerischen Klärschlammnetz kann durch den Kläranlagenbetreiber auch bei Beauftragung eines Dritten jederzeit der Stand des Verfahrens eingesehen und überprüft werden.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass beauftragte Dritte, die Beförderer und/oder Händler von Klärschlamm sind, die Beförderung von bzw. das Handeln mit nicht gefährlichen Abfällen vor Aufnahme der Tätigkeit bei der für ihren Sitz zuständigen Kreisverwaltungsbehörde anzeigen müssen (§ 53 Abs. 1 KrWG).

15.04.2013: Hinweistext Düngemittelverordnung

Einen Hinweistext zu den Vorgaben der Düngemittelverordnung (DüMV 2012) finden Sie unter "Formulare und Listen".

14.03.2012: Vollzugshinweise zu §4 Abs. 2 der Düngeverordnung (unverzügliche Einarbeitung von Gülle, Jauche, etc. auf unbestelltem Ackerland)

Entsprechend den bayerischen Vollzugshinweisen zu § 4 Abs. 2 Düngeverordnung müssen ab dem 01.01.2012 flüssige organische Düngemittel (Trockenmasse-Gehalt bis zu 15%) mit wesentlichen Gehalten an verfügbarem Stickstoff und damit (im allgemeinen) auch flüssige Klärschlämme innerhalb von 4 Stunden eingearbeitet werden.