Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Klärschlammnetz - KVB

Die für die Ausbringungsfächen zuständige Kreisverwaltungsbehörde (KVB) entscheidet über die Freigabe oder Sperrung einer vorangezeigten Beschlammung. Dabei überwacht sie insbesondere die Einhaltung der Gesamtmenge von 5t Trockensubstanz je Hektar innerhalb von 3 Jahren, die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte und die Nichtbeschlammung von Flurstücken, die in Wasserschutzgebieten liegen.

Aufgabe der KVB ist es, zu prüfen, ob die Vorgaben der Abfallklärschlamm Verordnung eingehalten werden. Zusätzlich werden die Ergebnisse der Klärschlammuntersuchungen nach Dünge Mittel Verordnung angezeigt. Die Entscheidungshoheit in Bezug auf eine Voranzeige liegt bei der KVB. Jedoch wird die KVB den Beurteilungen des AELF im Allgemeinen folgen.

Welche Untersuchungsparameter bezieht die KVB in die Bewertung mit ein?

Bild vergrössern Bearbeitungsmaske KVB
Quelle: bifa

Die KVB prüft die Parameter nach Klärschlammverordnung, welche in der Bearbeitungsmaske in fetter Schrift dargestellt sind. Grüne Haken zeigen an, ob die Untersuchungsparameter vollständig im System hinterlegt, keine Grenzwerte überschritten und die Analysenergebnisse zeitlich noch gültig sind. Fehlende Untersuchungswerte und Analysengültigkeiten sowie Grenzwertüberschreitungen werden durch rote Kreuze angezeigt.